Alter Elbtunnel
Ein 426 Meter langer Tunnel aus dem Jahr 1911, der noch heute Fußgänger und Radfahrer 24 Meter unter der Elbe befördert, kostenlos und rund um die Uhr geöffnet — gekachelte Wände, antike Aufzüge und ein Blick auf Containerschiffe an beiden Enden.
1911 eröffnet, um Hafenarbeiter unter dem Fluss zu den Werften zu bringen, war der St.-Pauli-Elbtunnel ein Ingenieurswunder seiner Zeit — eine gekachelte, gewölbte Röhre, die 24 Meter unter der Elbe verläuft und ursprünglich ebenso für Pferdefuhrwerke wie für Menschen gebaut wurde.
Er ist auch heute noch voll funktionsfähig: Fußgänger und Radfahrer queren ihn kostenlos, zu jeder Zeit, hinabsteigend über dieselben kunstvollen, jahrhundertealten Glasaufzüge, die schon die ersten Hafenarbeiter beförderten, oder über eine Wendeltreppe für alle, die diese bevorzugen.
Am Steinwerder-Ende bietet eine kleine Plattform einen ungewöhnlich nahen Blick auf Containerschiffe und arbeitende Kräne auf der anderen Seite des Wassers — eine echte Perspektive auf den arbeitenden Hafen, nur wenige Gehminuten von den Touristenmengen an den Landungsbrücken entfernt.
Warum es ein Geheimtipp ist
Die meisten Besucher fotografieren das kunstvolle Eingangsgebäude des Tunnels nur von außen und merken nie, dass es sich um einen vollständig offenen, kostenlosen Fußweg handelt, der seit über einem Jahrhundert unter dem Fluss verläuft.
Anfahrt
Der Eingang liegt an den St. Pauli Landungsbrücken, direkt bei der U-Bahn-/S-Bahn-Station Landungsbrücken.