Anafiotika
Eine Gruppe weißgetünchter Häuser im kykladischen Stil, eingebettet in den Nordosthang der Akropolis — von Inselsteinmetzen erbaut und selbst aus wenigen Metern Entfernung leicht zu übersehen.
Im 19. Jahrhundert kamen Steinmetze von der kleinen Kykladeninsel Anafi nach Athen, um beim Bau der Paläste der neuen Hauptstadt zu helfen, und ließen sich am Hang der Akropolis in Häusern im Stil ihrer Heimatinsel nieder — klein, weiß getüncht und dicht an autofreien, treppenartigen Gassen gedrängt.
Weniger als 50 Häuser sind heute noch übrig, eingeklemmt in die Nordostecke von Plaka, und wer von den belebteren Straßen Plakas dorthin abbiegt, fühlt sich, als würde er auf eine ganz andere Insel wechseln: Bougainvillea über blauen Türen, Katzen auf Fensterbänken, Wäscheleinen statt Souvenirstände.
Es ist nach wie vor ein bewohntes Wohnviertel, kein Museum oder Nachbau — die Ruhe ist echt, nicht für Besucher inszeniert.
Warum es ein Geheimtipp ist
Ihre Zugänge sind unmarkierte Lücken zwischen gewöhnlichen Ladenfronten in Plaka, und die Gassen führen absichtlich nirgendwo anders hin — wer nicht gezielt danach sucht, geht leicht daran vorbei.
Anfahrt
Gehen Sie von Plaka aus in Richtung des Nordosthangs der Akropolis und halten Sie Ausschau nach schmalen, treppenartigen Gassen von der Straße Stratonos oder Prytaniou aus — es gibt keinen einzigen offiziellen Eingang, nur mehrere kleine Öffnungen.