Eisbachwelle
Eine dauerhafte stehende Welle in einem Kanal am Rand des Englischen Gartens, zu den besten Flusswellen der Welt gezählt — jederzeit kostenlos zu besichtigen, auch wenn das Surfen derzeit pausiert.
Am südlichen Eingang des Englischen Gartens erzeugt ein Abschnitt des Eisbach-Kanals eine echte stehende Welle — eine dauerhafte, ununterbrochene Wasserwand, stark genug, um zu einem der besten Surfspots der Welt gezählt zu werden, bemerkenswert allein schon dadurch, dass sie mitten in einer Binnenlandstadt existiert.
Jahrzehntelang war dies eines der Wahrzeichen Münchens: Surfer im Neoprenanzug wechselten sich auf derselben Welle ab, beobachtet von einer festen Menge, die sich über die Fußgängerbrücke darüber lehnte. Es ist eine echte lokale Szene, keine inszenierte Touristenattraktion — die Surfer sind Einheimische, und das Publikum ist eine Mischung aus Anwohnern und Besuchern, die eher zufällig darauf stoßen.
Wichtig zu wissen, bevor Sie hinfahren: Das Surfen auf der Welle ist seit einem tödlichen Unfall im April 2025 verboten und bleibt ausgesetzt, während die Stadt gemeinsam mit Sicherheitsforschern an Bedingungen für eine Wiedereröffnung arbeitet. Die Welle selbst, die Fußgängerbrücke und der umliegende Park sind weiterhin völlig kostenlos und zugänglich — Sie werden derzeit nur niemanden sehen, der sie tatsächlich surft.
Warum es ein Geheimtipp ist
Ihr Ruf als Fotomotiv verdeckt, dass es sich um ein echtes, physikalisch bemerkenswertes Stück Stadtgeographie handelt — eine dauerhafte, ozeanähnliche Welle ganz ohne Meer, versteckt an einem Parkeingang, an dem die meisten Besucher auf dem Weg zum Biergarten am Chinesischen Turm einfach vorbeigehen.
Anfahrt
Sie liegt an der Prinzregentenstraße gegenüber Hausnummer 22, nahe dem Haus der Kunst — 10-15 Gehminuten von den U-Bahn-Stationen Odeonsplatz oder Lehel entfernt, oder eine Haltestelle der Trambahn 16 bzw. des Busses 100.